Systemische Aufstellungen
Wir alle haben unsere Wurzeln in der Familie!
Das Familienstellen ist eine psychotherapeutische Methode mit Ursprung im systemischen Denken. Es ist eine Form der Gruppen-Selbsterfahrung.
Gruppenteilnehmer werden für Mitglieder der eigenen Familie, mit denen es Probleme, Spannungen, ungeklärte Beziehungen gibt, aufgestellt.
In den Aufstellungen zeigen sich meist unbewusste Konflikte und Verstrickungen in den Familiensystemen, aus denen unglückliche Beziehungen, Blockaden, Erkrankungen, schwere Schicksale oder auch Todessehnsucht erklärbar werden.
Durch das familiäre Kraftfeld, das Phänomen des „wissenden Feldes“, das bei den Aufstellungen entsteht und spürbar wird, und der sich daraus entwickelnden Dynamik für das jeweilige Familiensystem, können heilsame Lösungsmöglichkeiten offen-sichtlich werden und als innerer Bilder im Alltag Wirkkraft zeigen.
Ziel der Arbeit
ist die Lösung von Verstrickungen innerhalb eines Familiensystems durch Öffnung für vorher nicht oder nur bruchstückhaft Wahrge-nommenes und die Anerkennung für das was ist.
Getrenntes, Unverbundenes wird zusammengeführt. Herzen können sich öffnen, sich berühren lassen. Eingebundensein in größere Zusammenhänge kann erlebbar, die Seele genährt werden.
Die innere Auseinandersetzung mit den Vorstellungen und inneren Bilder, die wir von uns selbst und unserer Familie in uns tragen und bewahren, wird angeregt. Wenn es gelingt, zu den alten Bildern und Vorstellungen Abstand zu gewinnen, sich zu lösen, kann Raum für lebendige Entwicklungsprozesse entstehen.
Organisatorisches/Termine:
Die Familienaufstellungen biete ich in Form von Blockseminaren an
3 Samstagen an.
Auch die einmalige Teilnahme ist möglich.
Gerne können Sie ein Vorgespräch vereinbaren!
Zu den jeweiligen Samstags-Terminen können ca. 4 Personen zu ihren Anliegen/Themen arbeiten, während die anderen TeilnehmerInnen sich als StellvertreterInnen aufstellen lassen oder BeobachterInnen bleiben können.
Auch die Teilnahme als StellvertreterIn bereichert und ermöglicht neue Sichtweisen und Einblicke in die eigene Familiendynamik.
Familienaufstellungen können hilfreich sein:
- bei andauerndem Lebensgefühl von Schwere, Trauer, Hemmung, Fremdbestimmtheit
- wenn das Gefühl, auf der Suche zu sein grundlegend bleibt. Für Menschen die ihren Platz suchen, in Familie, in der Arbeitswelt, im Leben
- bei (wiederkehrenden) Problemen in der Partnerschaft; bei Schwierigkeiten, dauerhaft Beziehungen einzugehen
- wenn die Lösung von Eltern, früheren Partnern, Verstorbenen nicht möglich scheint
- wenn Kinder in der Familie es schwer haben, besonders schwierig sind
- wenn berufliche Ziele immer wieder scheitern
- bei schweren, chronischen Krankheiten, seelischen und organischen Störungen (z.B. Angst, Depression, Sucht, Essstörungen, Neurodermitis, Krebs).
Die Erfahrung in meiner Praxis zeigt, dass manchmal nach der Aufstellungsarbeit Bedarf für eine weitere psychotherapeutische Begleitung bzw. die Notwendigkeit dazu besteht.
Dies kann ich Ihnen in jedem Fall ermöglichen.